Bei Aktion „Saubere Landschaft“ Bürgersinn zeigen

von Reinhard Schmelzer Admin

Am 14. März findet die Umweltsammlung im Landkreis Germersheim statt

Die Umweltaktion „Saubere Landschaft“ findet im Landkreis Germersheim dieses Jahr am 14. März statt. An diesem Tag werden wieder zahlreiche Freiwillige losziehen, um die Natur von Unrat zu befreien.

„Viele Naturflächen ähneln im Frühjahr, vor allen Dingen entlang der Straßen, einer Müllkippe. Immer wieder sind weite Teile der Landschaft mit Verpackungsabfällen und sonstigem Unrat übersät. Mein Dank gilt allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die - teilweise schon seit vielen Jahren - im Rahmen der jährlich stattfindenden Umweltsammlung mit großem Engagement unsere Landschaft von Abfällen befreien. Sie beweisen damit großen Bürgersinn, verhelfen der Schönheit der Landschaft ohne Müll zur besseren Geltung und verhindern durch die richtige Entsorgung Verunreinigungen, Schadstoffbelastungen und beispielsweise auch Verletzungsgefahren für Tiere“, so Landrat Martin Brandl im Vorfeld der Aktion.

Mitmachen können alle. Eine kurze Anmeldung in der eigenen Stadt-, Orts- oder Verbandsgemeinde genügt, da die Sammelaktionen in der Regel von den örtlichen Bürgermeistern organisiert werden. Der Landkreis stiftet bei dieser Aktion als kleines Dankeschön einen Imbiss für die Mitstreiterinnen und Mitstreiter.

Die Fäden dieser Umweltaktion laufen bei der Kreisverwaltung Germersheim zusammen. Sie organisiert die Säcke für die Einsammlung und veranlasst im Anschluss an den Aktionstag die Abholung der an zentralen Stellen bereitgestellten Abfälle durch die Firma PreZero. Zudem unterstützt der Landkreis die Gemeinden und Städte bei der Verpflegung der Helfenden mit einem finanziellen Zuschuss.

„Dieser Tag ist eine gute Gelegenheit das Bewusstsein für die Umwelt, die richtige Abfallentsorgung und auch für die vorgelagerte Abfallvermeidung zu stärken. Durch die widerrechtliche Entsorgung von Abfällen in der Natur entstehen neben Gefahren für Flora und Fauna auch hohe Kosten für den Landkreis und die Allgemeinheit“, so Landrat Brandl, der das Problem der illegalen Ablagerungen anprangert.