Biotonne im Frühjahr/Sommer: Tipps für mehr Hygiene und weniger Gerüche

von Reinhard Schmelzer Admin

Mit den steigenden Frühjahrstemperaturen steigt auch die Aktivität in der Biotonne, da Wärme die natürlichen Zersetzungsprozesse beschleunigt. Um unangenehme Gerüche und die Bildung von Maden von vornherein zu verhindern, bittet die Abfallwirtschaft um die Beachtung einiger Grundregeln.

Der wichtigste Faktor für eine saubere Tonne ist die Feuchtigkeitsregulierung: Legen Sie den Boden der geleerten Tonne mit mehreren Lagen Zeitungspapier aus, um austretende Flüssigkeiten direkt zu binden. Auch feuchte Küchenabfälle sollten konsequent in Zeitungspapier oder spezielle Papiertüten eingewickelt werden, bevor sie in die Tonne wandern.

Bitte verzichten Sie dabei vollständig auf Plastiktüten. Dies gilt ausdrücklich auch für die Beutel, die als „kompostierbar“ gekennzeichnet sind, da diese die optimale Verwertung des Bioabfalls stören.

Zusätzlich schützt der richtige Standort sowie eine sorgfältige Behälterpflege vor unerwünschten Nebenwirkungen: Ein schattiger Platz verhindert, dass die Tonne durch direkte Sonneneinstrahlung übermäßig aufheizt und Gärprozesse beschleunigt werden.

Achten Sie zudem darauf, dass der Deckel stets bündig schließt. Ein hilfreicher Praxistipp: Wischen Sie den oberen Rand der Biotonne, auf dem der Deckel aufliegt, gelegentlich mit etwas Essigreiniger ab. Dies neutralisiert Gerüche, sodass Fliegen gar nicht erst angelockt werden und keine Eier ablegen können.

Mit diesen kleinen Handgriffen minimieren Sie störende Gerüche, vermeiden Maden sowie Fliegen und sichern gleichzeitig die Effizienz unserer nachhaltigen Energiegewinnung aus Bioabfällen.