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Anfang Dezember, in der 49. Kalenderwoche, werden die Abfallkalender für das Jahr 2022 im Landkreis Germersheim an die Haushalte verteilt.
Der gedruckte Abfuhrkalender enthält alle Leerungstermine für Abfallgefäße bis 240l Volumen. Außerdem informiert der Kalender über die Termine und Standorte der mobilen Problemmüllsammlung und die Öffnungszeiten der drei Wertstoffhöfe, sowie der stationären Problemmüllsammelstelle im Landkreis. Auch die Telefonnummern und E-Mail-Adressen der Entsorgungspartner-Firmen Prezero Süd, Remondis sowie Süd-Müll sind dort vermerkt.
Die beiden kostenlosen Sperrmüllabholungen pro Jahr sind ausschließlich „auf Abruf“. So dass man weitgehend nach seinem persönlichen Bedarf den Termin der Sperrmüllentsorgung planen kann. Um einen Sperrmülltermin zu erhalten genügt es, sich bei der Entsorgerfirma Prezero Süd GmbH, Rülzheim telefonisch (0800-2 67 62 66) oder schriftlich (z.B. per Mail) für die Sperrmüllabfuhr anzumelden. In der Regel wird der angemeldete Sperrmüll dann innerhalb der darauf folgenden drei Wochen kostenlos abgeholt.
Für größere Abfallbehälter (mit einem Volumen mit 770l bzw. 1.100l) gilt der gedruckte Abfallkalender nicht. Für diese Abfallbehältnisse gibt es gesonderte Leerungstermine, die man voraussichtlich ab der zweiten Dezemberhälfte im Internet abrufen kann.
Wer keinen Kalender in seinem Amtsblatt vorfindet kann sich ab Montag, 13. Dezember ein Exemplar bei der Kreisverwaltung Germersheim oder bei seiner Verbandsgemeinde- bzw. Stadtverwaltung abholen. Die Internetversion des Abfallkalenders ist bereits jetzt unter www.kreis-germersheim.de/abfallwirtschaft zu finden und zwar unter dem Punkt „Online-Service“. Dort ist auch der an die Haushalte verteilte gedruckte Kalender als PDF hinterlegt und kann jederzeit ausgedruckt werden.
Bei Temperaturen im Minusbereich kann der Bioabfall an den Tonnenwänden festfrieren, die Leerung erfolgt dann nur unvollständig. Der Grund hierfür liegt im hohen Wassergehalt der Küchenabfälle wie z.B. gekochten Gemüseresten oder dem Inhalt von Kaffee – und Teefiltern.
Je kälter es wird, desto sorgfältiger sollte der Bioabfall daher in Zeitungspapier verpackt werden, da das Papier die Feuchtigkeit bindet und somit dem Festfrieren entgegenwirkt. Leider haben die Müllwerker bei gefrorenen Tonnen kaum Eingriffsmöglichkeiten, da der Leerungsvorgang automatisiert ist. Es kann daher passieren, dass eine Tonne trotz mehrmaligem Rütteln nicht oder nur teilweise entleert wird.
Gegen eingefrorene Mülltonnen kann man aber etwas tun: Eine Maßnahme gegen das Einfrieren ist neben dem Einpacken der Bioabfälle beispielsweise auch das Auskleiden der Abfalltonnen mit reichlich zerknülltem Zeitungspapier um einen Puffer gegen die niedrigen Außentemperaturen zu schaffen. Auch sollte man möglichst wenig feuchte Abfälle in die Tonnen füllen (zum Beispiel Kaffee- und Teefilter vorher gut abtropfen lassen). Eine weitere hilfreiche Maßnahme besteht darin, den gefrorenen Müll vor der Abholung z.B. mit einem Spaten zu lockern oder, falls die Möglichkeit besteht, die Tonne in Frostnächten an einem geschützten Ort, zum Beispiel einer Garage unterzubringen und erst am frühen Morgen zur Leerung bereitzustellen.
Anfang Dezember beginnt im Landkreis Germersheim wieder die Verteilung der gelben Wertstoffsäcke an die Haushalte. Sie wird den ganzen Dezember andauern. Fa. Prezero verteilt an jeden Haushalt zwei Rollen mit je 13 Säcken.
Bei einem größeren Bedarf können gelbe Säcke auch bei den Verbandsgemeinde- bzw. Stadtverwaltungen, bei der Kreisverwaltung in Germersheim und bei Fa. Prezero in Rülzheim persönlich abgeholt werden.
Die gelben Säcke werden leider sehr oft missbräuchlich verwendet wodurch immer wieder Engpässe bei der Nachlieferung entstehen. Deshalb von uns der Hinweis, gelbe Säcke ausschließlich für das Sammeln von Leichtverpackungen wie zum Beispiel Joghurtbecher, Milchverpackungen, Tetra-Paks oder Konservendosen zu verwenden.
Fa. Prezero ist zuständig für die Abfuhr der gelben Säcke im Landkreis Germersheim. Bei Nachfragen oder Beschwerden ist die Firma telefonisch erreichbar unter 0800/2 67 62 66 (kostenloses Servicetelefon) oder per Mail: auftrag.ruelzheim.de@prezero.com.
Im Oktober und November fahren wir wieder die sperrigen Grünabfälle im Rahmen einer Straßensammlung ab. Zum Heckenschnitt gehören gebündelte Gartenabfälle zwischen 0,5 und 2 Metern Länge. Wegen der Kompostierbarkeit sollte dabei verrottbares Bindematerial verwendet werden.
Wurzelwerke sowie Baumstämme mit einem Durchmesser über 10 cm können bei der Straßenabholung nicht mitgenommen werden. Sie müssen direkt an der Grüngutannahmestelle Westheim oder beim Wertstoffhof an der Deponie Berg angeliefert werden. Ihre Entsorgung ist gebührenpflichtig, da sie noch vorbehandelt werden müssen.
Beistellungen in Plastiksäcken, Kartons etc., die mit kleinerem Schnittgut gefüllt sind, werden nicht mit der Heckensammlung erfasst. Sie können über die Biotonne bzw. den Papiersack für Bioabfall entsorgt werden. Örtliche Verkaufsstellen für die Papiersäcke sind im Abfallkalender zu finden. Die Säcke haben ein Volumen von 120l und kosten 2,30 € pro Stück. Nichtsperrige Grünabfälle wie z.B. kleineres Schnittgut, Laub oder Rasenschnitt werden jederzeit gegen Gebühr an den Wertstoffhöfen Berg und Bellheim angenommen, für die privaten Nutzer einer Biotonne ist die Anlieferung sogar kostenlos.
Wer außerhalb der Abfuhrtermine sperrigen Grünschnitt entsorgen möchte kann diesen an der Grüngutannahmestelle Westheim sowie am Wertstoffhof Berg anliefern. Sperrige Heckenabfälle aus Privathaushalten werden dort kostenlos angenommen. Heckenabfälle unter zwei Kubikmeter können auch am Wertstoffhof in Bellheim angeliefert werden. Die Annahme dort ist ebenfalls kostenlos.
Zur Information: Die Grüngutannahmestelle Westheim nimmt ausschließlich Grünabfälle an. Man findet sie am Standort des derzeit geschlossenen Wertstoffhofes Westheim. Es gelten die gleichen Öffnungszeiten wie an den drei Wertstoffhöfen. Am Wertstoffhof Rülzheim (auf dem Betriebsgelände der Firma PreZero) können Grünabfälle aus Platzgründen leider nicht angenommen werden. Viele Gemeinden und Städte halten Häckselplatze vor, an denen Heckenschnitt meist wohnortnah angeliefert werden kann.
Infos über die Standorte der lokalen Häckselplätze und ihre Öffnungszeiten erhält man bei der örtlichen Verwaltung oder im jeweiligen Amtsblatt bzw. Stadtanzeiger.
Weitere Informationen zum Thema Abfallentsorgung im Kreis Germersheim können unter hier auf unserer Homepage (www.abfallwirtschaft-germersheim.de) abgerufen werden.